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Geschrieben von: coKS
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Hilfe für die Grundschulen in sozialen Brennpunkten - verstärkter Einsatz von Sozialpädagogen und Erziehern Unter dieser Überschrift ist am 2. Februar 2010 im Niedersächsischen Tageblatt die Kultusministerin Frau Heister-Neumann in der Presse zitiert worden. Den Worten müssen jedoch auch Taten folgen! Leider zweifelt die LAG an Seriosität und Ernsthaftigkeit dieser Aussagen, denn kurz darauf -am 13. Februar- lässt das MK und die dazugehörige Landesschulbehörde (LSchB) die Versetzung des an der Sahlkamp-Schule beliebten Schulsozialarbeiters Christian Kerber von einer Grundschule in einem sozialen Brennpunkt Hannovers an eine Schule in Langenhagen vollziehen, obwohl die Kinder, Eltern und Lehrkräfte sowie die gesamte Schulöffentlichkeit massiv fast ein Jahr lang für den Stellenverbleib Ihres Schulsozialarbeiters kämpften. Ein "Versehen" sei Schuld an der damaligen Stellenversetzung Kerbers an die ausgeschriebene Stelle der Grundschule. Bis dies jemand in der Behörde bemerkte, hatte der Kollege Christian Kerber längst das schwer zu gewinnende Vertrauen zu seinen Schülern, Eltern und Lehrkräften aufgebaut und soziale Netzwerke geknüpft und bestehende gefestigt. Nun aber wird der "Irrtum aus 2008" wieder zurückgenommen. Der Bedarf an Schulsozialarbeit jedoch ist trotz des Behördenirrtums weiterhin vorhanden, die LSchB reagiert allerdings auf diesen Bedarf nicht. Wir fragen uns, warum die eingerichtete und nachweislich sinnvolle Stelle nicht erhalten bleibt und an der anderen Schule eine neue Stelle eingerichtet und besetzt wird. Interessierte Sozialpädagogen als Bewerber für fair bezahlte Stellen bei der LSchB gibt es derzeit genug. Sie sind sicher leichter zu finden als verfügbare Lehrkräfte. Gerne unterstützt die LAG dabei die LSchB bei der Bewerbersuche. Das Vertrauen der an Schule Beteiligten zu erschüttern ist scheinbar zu einer beliebten Methode unserer Politiker geworden. Das muss nun ganz schnell aufhören! Wir fordern einen Richtungswechsel der Politik und eine echte und eindeutige Investition in Bildung und vor allem in Menschen die sie gestalten. Die LAG hält seit Langem die Arbeit von qualifizierten Sozialpädagogen an (fast) jeder Schule für notwendig und fordert für jegliche Form der sozialen Arbeit an Schule klare Regelungen in Erlassform. Wir verweisen an dieser Stelle gerne auf unser Positionspapier . Unsere Kinder und die durch Erziehungsdefizite notwendige Soziale Arbeit an Schule sind als Spielball der Politik ungeeignet! Dokumente dieses Berichtes zum Download NT 02.02.10: Hilfe für die Grundschulen in sozialen Brennpunkten Neue Presse 30.01.10 - Hägewiesen: Sozialarbeiter versetzt Positionspapier der LAG Schulsozialarbeit
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. Dezember 2010 um 22:16 Uhr |